Über die Kraft der inneren Stimme und wie wir sie stärken können, spricht IBG Experte und Arbeitspsychologe Tobias Glück in einem weiteren FURCHE Podcast-Beitrag der Interviewreihe „Identität“.
Experte: Tobias Glück
Autorin: Manuela Tomic
Über die Kraft der inneren Stimme und wie wir sie stärken können, spricht IBG Experte und Arbeitspsychologe Tobias Glück in einem weiteren FURCHE Podcast-Beitrag der Interviewreihe „Identität“.
Experte: Tobias Glück
Autorin: Manuela Tomic
Fokus beinhaltet somit eine zielgerichtete und willentliche Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel. Wesentlich für das Fokussieren ist jedoch die Frage „Bringt mich das, was ich tue oder tun werde, meinem eigentlichen Ziel näher?“ Wenn die Antwort auf diese Frage „ja“ lautet, kann gezielt durch ein regelmäßiges Training das Fokussieren gelernt werden.
Das Pareto-Prinzip besagt, dass in 20% der Zeit 80% der Aufgaben erledigt werden können. Die restlichen 20% der Aufgaben benötigen dann 80% der Zeit. Statt also 100% der Aufgaben erfüllen zu wollen, ist es klüger, die Aufgaben zu priorisieren und sich mit jenen Aufgaben zuerst zu beschäftigen, die nur 20% des Zeit- und Energieaufwandes benötigen, dafür aber 80% bringen. Das gibt das Gefühl, etwas schnell vorangebracht zu haben.
Etwa 7 Stunden Schlaf benötigen erwachsene Personen. Für einen guten Fokus ist ausreichend Schlaf daher essenziell. Bei Schlafschwierigkeiten können Einschlafrituale auf das Zubettgehen vorbereiten, z.B. eine Kerze anzünden, ein Entspannungsbad, ein Glas warme Milch neben beruhigender Musik oder eine Entspannungsübung.
Erfolge sollten nicht mit Aktionismus verwechselt werden. Fokussieren bedeutet nicht viel zu machen, sondern das, was wichtig und für einen richtig ist. Egal wie viele Punkte auf der To-Do-Liste stehen, einer davon ist immer der Wichtigste. Stellen Sie sich also ehrlich die Frage „Was müsste jetzt getan werden?“ Zuerst sollte man sich darauf fokussieren, der Rest kann warten.
Lärm und Unterbrechungen erschweren das Fokussieren. Smartphone und Mail-Postfach auf Empfangsbereitschaft zu halten, sorgt für Unterbrechungen und viele kleine Zufälligkeiten, die den Fokus trüben. Es empfiehlt sich daher Geräusche und Pop-Up-Fenster abzuschalten. Im Großraumbüro kann mit Kopfhörern dem Lärmpegel entgegengewirkt werden.
Das Gehirn wird in jeder Sekunde mit etwa 400.000 Sinnesreizen überflutet – ein stetiges Abnehmen der Konzentrationsfähigkeit nach einer gewissen Zeit ist also vollkommen normal. Idealerweise gönnt man sich nach spätestens 45 Minuten eine kurze Arbeitspause.
Empfehlung: „Kontrastprogramm“ in den Pausen und vorzugsweise bewegte Pausen
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein konzentriertes Arbeiten!
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen stimmigen Tag!
Die „4 A“-Technik : Merken Sie sich das A – es wird Ihnen helfen! Kurze Zeit nach dem Rauchstopp sollten Sie auf mögliche Suchtattacken vorbereitet sein. Wenn Sie sich bewusst dagegen wappnen, können Sie sofort und automatisch ohne nachzudenken Maßnahmen dagegen einsetzen.
Diese Alternativen können Ihnen dabei helfen:
Entfliehen Sie sofort der Situation oder dem Ort der Versuchung.
» Verlassen Sie den Fernseher oder den PC für zehn Minuten
» Gehen Sie kurz aus der Wohnung oder dem Büro und vertreten Sie sich draußen kurz die Füße
» Lassen Sie z.B. kaltes Wasser über die Handgelenke laufen oder holen Sie sich am offenen Fenster ein paar frische Atemzüge
Ersetzen Sie das Rauchen durch andere Tätigkeiten und Gedanken.
» Muntern Sie sich durch Belohnungen, Bewegung an der frischen Luft oder andere schöne Aktivitäten auf
3. A wie Anregung !
» Halten Sie immer ein Glas Mineralwasser bereit. Die enthaltene Kohlensäure regt die Mundschleimhaut an und hilft gegen das Rauchverlangen. Auch Zähneputzen nimmt kurzfristig den Gusto
Verlangensattacken vergehen und nach einigen Minuten ist der Suchtanfall vorbei.
» Schauen Sie bewusst auf die Uhr und geben Sie sich fünf bis zehn Minuten Zeit
» Sollte der Gusto wider Erwarten stärker werden, greifen Sie auf Ihre Alternativen zurück
» Aber denken Sie immer daran: Abwarten lohnt sich ! Versuchen Sie, die Zeit möglichst gut zu überbrücken und bleiben Sie standhaft.
Viel Erfolg!
Die 4-Tage-Woche“ wird im Zusammenhang mit dem Thema „Work-Life-Balance“ immer häufiger zur Diskussion gebracht und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Flexible Arbeitszeitmodelle sind bereits gelebte Praxis, insbesondere im Produktionsbereich ergeben sich dadurch eine Reihe von Fragen, wie z.B.
Die Referenten:
Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen der 4-Tage-Woche
o. Univ.-Prof. Dr. Franz Schrank, Universität Wien
Arbeitszeitrechtliche Herausforderungen und Lösungsansätze
Dr. Johannes Gärtner, XIMES GmbH
Arbeitsmedizinische Aspekte der 4-Tage Woche
Dr. Helmut Stadlbauer, IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH
Der Teilnehmerkreis ist limitiert. Diese zweistündige Serviceveranstaltung ist kostenlos und exklusiv für Industriebetriebe.
Termin:
Mittwoch, 25. Jänner 2023 | 14:00 – 16:00 Uhr
Ort:
Palais Kaufmännisches Vereinshaus | Parksaal
Landstraße 49, 4020 Linz
Wir sitzen zuviel!
„Was haben Büroarbeit und Weihnachten gemeinsam?“ fragt sich die Presse,…“wir sitzen zuviel.“ Dabei beruft man sich auf die von IBG zusammengestellten Empfehlungen und Tipps nachzulesen im die Presse Newsletter.
Experte: Matthias Welkens
Autor: Michael Köttritsch
Das nunmehrige „arbeitsmedizinische Zentrum“ von IBG kümmert sich in Kundl um die Gesundheit von rund 4.500 Mitarbeitenden.
IBG Experte und Arbeitspsychologe Tobias Glück kommt im Expert:innengespräch im Karriere Standard zum Thema Erschöpfung zu Wort. Er weist darauf hin, dass es nicht nur in dieser krisengeschüttelten Zeit wichtig ist, toxisches Arbeitsverhalten zu vermeiden, dass Sinn und Verantwortlichkeit in Hinsicht auf mentale Gesundheit von großer Bedeutung sind und er sieht es positiv, dass Angebote zum Erlernen von Selbstfürsorge und Resilienz großen Zuspruch erleben.
Experte: Tobias Glück
Autorin: Karin Bauer
Mittlerweile ist es uns zur schönen Tradition geworden, diese großartige Institution zu unterstützen. Mit einer Spende, die Leben rettet.
Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft erkennt die Betriebsambulanz bei Novartis in Kundl als eigenständiges arbeitsmedizinisches Zentrum an. Ein Team von 13 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen kümmert sich am Standort um mehr als 4.500 Novartis-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Neben den kurativen Aufgaben in der Ambulanz widmet sich das Arbeitsmedizinische Zentrum intensiv dem Aufbau vorbeugender und gesundheitsfördernder Maßnahmen, um Arbeitsplätze optimal zu gestalten.
Mit Jahresbeginn 2022 hat IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement die Betriebsambulanz am Campus Kundl der Firma Novartis übernommen. Elf Monate später wurde der Standort „IBG Kundl“ als eigenständiges arbeitsmedizinisches Zentrum anerkannt. Diese Anerkennung erfolgt durch das BM für Arbeit und Wirtschaft, das überprüft hat, ob die Voraussetzungen gemäß § 80 ASchG i.V.m. der AMZ-VO erfüllt sind. Der Standortname ändert sich somit auf „IBG Arbeitsmedizinisches Zentrum Campus Kundl“.
Umfassendes medizinisches Service
IBG stellt für das Arbeitsmedizinische Zentrum Campus Kundl (mit ausgebildeten Notärzt:innen) neben dem Know-how sowohl das Personal als auch das Inventar für die arbeitsmedizinische und Akutversorgung der Mitarbeitenden. Primär werden vor Ort arbeitsmedizinische Untersuchungen lt. Arbeitnehmer:innenschutzgesetz und Arzneimittelgesetz durchgeführt.
Rund 6.800 Untersuchungen erfolgen pro Jahr.
Weitere Leistungen:
Neben den kurativen Aufgaben in der Ambulanz widmet sich das Arbeitsmedizinische Zentrum intensiv dem Aufbau vorbeugender und gesundheitsfördernder Maßnahmen, um Arbeitsplätze optimal zu gestalten. Es ist erwiesen, dass gesteigerte Motivation und Arbeitszufriedenheit Krankenstände verringern und der Mitarbeiter:innenfluktuation entgegenwirken. Zufriedene und gesunde Mitarbeiter:innen sind zudem auch die produktiveren Mitarbeiter:innen.
Das 13-köpfige Team betreut am Standort mehr als 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
IBG GmbH wurde 1995 gegründet und ist mit 200 Mitarbeiter:innen, davon 80 Arbeitsmediziner:innen Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagement. IBG ist in ganz Österreich vertreten.
Ansprechpartnerin: Renate Ruhaltinger-Mader
M +43 (676) 38 49 022 | presse@ibg.at I office@fabelhaft.biz
IBG Arbeitsmediziner Helmut Stadlbauer im Gespräch mit dem Kurier: „Den Trend, sich für die Arbeit aufzuputschen, gibt es schon lange“, sagt Mediziner Helmut Stadlbauer. Mit Methoden, die gesund, ungesund oder aus ärztlicher Sicht wirkungslos sind. Der Klassiker unter den Aufputschmitteln bleibt das Koffein, dessen (Neben-)Wirkungen bekannt sind.
Etwas kritischer beäugt er etwaige Zusatzpräparate wie Vitamine oder gar Infusionen mit Wirkstoffen wie Taurin. Dabei sei ein tatsächlicher Vitaminmangel in Mitteleuropa durchaus selten, weshalb es auch nicht viel bringen würde, hier nachzuhelfen. Dass sich belebende Wirkstoffe trotzdem größerer Beliebtheit erfreuen, rechnet er der Placebo-Wirkung zu. Auch die Farbe spiele eine Rolle. „Rote Tabletten haben eine gefühlt höhere Wirkung als weiße. Eine rote Infusion wäre insofern das Nonplusultra“, scherzt Stadlbauer.
Autorin: Jennifer Corazza
Experte: Helmut Stadlbauer